Das Pflegekonzept der Pflegedienst Rhön GbR

1. Entstehung
Der Pflegedienst Rhön ist ein privater Pflegedienst. Die Geschäftsinhaber sind Wolfgang und Ingrid Benkert. Der Pflegedienst Rhön wurde zum 01. Oktober 1996 von den Brüdern Winfried und Wolfgang Benkert als GbR gegründet. Bis Ende 1999 hatte der Pflegedienst seinen Sitz in Oberthulba. Seit 01. Januar 2000 ist der Firmensitz in der Rhönstr. 13 in Untererthal. Zum 01. Januar 2002 schied der Inhaber Winfried Benkert aus und an seine Stelle trat Alexander Benkert, Sohn des Inhabers Wolfgang Benkert. Im Juli 2010 verstarb Alexander Benkert und an seine Stelle trat Ingrid Benkert, Ehefrau des Inhabers Wolfgang Benkert. Unser Pflegekonzept wurde im Jahre 2008 entwickelt. Seit dem wird es regelmäßig im Leitungsteam überarbeitet und weiterentwickelt. Das Pflegekonzept wird allen neu eintretenden Mitarbeitern im Rahmen der Einarbeitung zur Kenntnis gebracht.

2. Leistungsbeschreibung
Der Pflegedienst Rhön ist ein ambulanter Pflegedienst mit pflegerischem Schwerpunkt Demenz. Ab 2012, nach erfolgter Ausbildung der PDL, kommt der Schwerpunkt Palliativ hinzu. Das Leistungsspektrum umfasst die Pflege, insbesondere die Behandlungspflege, die soziale Betreuung und die hauswirtschaftliche Versorgung. Die Leistungen sind detailliert im Qualitätshandbuch der Einrichtung hinterlegt. Wo immer es erforderlich ist, arbeiten wir nach Entscheidung des Klienten/ Pflegebedürftigen mit externen Leistungsanbietern zusammen (s. Kooperationen). Der Pflegedienst Rhön betreut Klienten im gesamten Landkreis Bad Kissingen und im Raum Schweinfurt.

3. Pflegemodell
Wir sehen die Klienten unseres Pflegedienstes auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbildes im Mittelpunkt unseres professionellen Handelns. Pflege und soziale Betreuung sind dabei Beziehungsarbeit. Auf dieser Basis bieten uns die Theorie der fördernden Prozesspflege nach Monika Krohwinkel und das Strukturmodell der Aktivitäten und Existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) den organisatorischen Rahmen unseres Handels.

4. Pflegeprozess und Dokumentation
Der Pflegeprozess als Handlungskonzept ist Grundlage unserer Pflege. Er beginnt bei der Erhebung der lebensgeschichtlichen Daten und der Anamnese schon bei Aufnahme im Erstgespräch mit dem Pflegebedürftigen. Das strukturgebende AEDL-Modell findet sich im Aufbau unserer Informationssammlung wieder. Hieraus entsteht die individuelle Pflegeplanung. Die Überprüfung der Wirkung der Pflege findet im Rahmen der Pflegevisite statt.

5. Personelle Ausstattung
Sämtliche Mitarbeiter unseres Pflegedienstes werden im Rahmen der Einarbeitungsphase über die Ziele und Grundlagen der Einrichtung unterrichtet. Der Fachkräfteanteil liegt über 60 %. Die aktuelle Zusammensetzung des Personals ist der Personalübersicht zu entnehmen. Durch die Pflegedienstleitung wird die Personalausstattung der einzelnen Touren regelmäßig überprüft und ggf. angepasst.

6. Räumliche Ausstattung
Die Betriebsräume befinden sich seit dem 01.01.2000 in der Rhönstr. 13, 97762 Hammelburg-Untererthal. Neben einem großen Büroraum für die Verwaltung, stehen noch ein Besprechungsraum für Kundengespräche, Bewerbungsgespräche etc., sowie ein Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter zur Verfügung. Desweiteren zählt ein kleiner Raum für die Aktenablage sowie ein WC zu den Räumlichkeiten.

7. Sachliche Ausstattung
Die sachliche Ausstattung des Pflegedienstes orientiert sich am aktuellen Stand des Wissens und der Struktur unserer Klienten. Sie wird regelmäßig durch die Pflegedienstleitung überprüft. Sämtliche Verbrauchsmaterialien werden zentral verwaltet. Der aktuelle Bestand an Pflegehilfsmitteln und Hilfsmitteln ist der aushängenden Liste im Versorgungsschrank zu entnehmen. Für die Wartung und Instandhaltung auch der nichtelektrischen Hilfsmittel ist die PDL bestimmt, die für die Sicherheit und die Unterweisung zuständig ist. Wir arbeiten eng mit dem Sanitätshaus Richter in Bad Brückenau und der Wundberaterin A. Gastel von der Firma Lohmann & Rauscher zusammen.

8. Innerbetriebliche Kommunikation
Pflege und Betreuung heißt immer auch Kommunikation. Die Kommunikationsstruktur für die regelmäßigen 14-tägigen Dienstbesprechungen ist in einem Besprechungsprotokoll mit Anwesenheitsliste dargelegt. Hierbei finden auch immer Klientenbesprechungen statt. Hiermit ist es möglich, schnell festzustellen, wer wann mit wem zu welchen Inhalten kommuniziert. Der QM-Zirkel kommt einmal monatlich zusammen, diese Treffen sind ebenfalls protokolliert. Neben festen Terminen für den Informationsaustausch und die Bearbeitung relevanter Themen werden zusätzlich folgende Instrumente der Informationsweitergabe genutzt: Aushänge, Qualitätshandbuch, Übergaben und vor allem die Pflegedokumentation.

9. Qualitätssicherungssystem
Seit 2008 arbeiten wir an einem systematischen Qualitätsmanagement. Es basiert auf der DIN EN ISO 9001 und ist im Qualitätshandbuch dargelegt.

10. Kooperationsbeziehungen
Wir unterhalten enge und verbindliche Kooperationsbeziehungen zu den behandelnden Ärzten der Klienten. Unbeeinflusst vom freien Wahlrecht haben wir Empfehlpartner in folgenden Bereichen: Apotheke, Sanitätshaus, Fußpflege, Friseur, Logopädie, Ergotherapie, Krankengymnastik und Essen auf Rädern. Alle unsere Partner haben sich zu einer engen und wertschöpfenden Zusammenarbeit im Sinne unserer Klienten verpflichtet, d. h. insbesondere zur verbindlichen Termineinhaltung.

 

Verwaltung

Pflegedienst Rhön GbR
Wolfgang Benkert
Rhönstraße 13
97762 Hammelburg

Telefon: 09732 5354
Telefax: 09732 781635

Pflegedienst-Regional

97762 Hammelburg

Telefon: 09732 5354


97421 Schweinfurt

Telefon: 09721 5331820

Tagespflege-Zentrum

Hauptstraße 17
97456 Dittelbrunn

Telefon: 09721 9487940


Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
von 8:00 bis 16:30 Uhr


Gerne laden wir Sie in unser Tagespflegezentrum zu einem Schnuppertag ein.

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